Dienstag, 11. Oktober 2011

Lunch-Ansichten and Swedish Meatballs

Interessant finde ich immer wieder die Essgewohnheiten der New Yorker - is(s)t bestimmt in anderen US Städten nicht viel anders: Man isst und trinkt eigentlich überall. Ich meine, ich finde diese kleinen Verkaufsstände an den Straßenecken klasse, an den es Hotdogs, Prezeln und Getränke oder sehr lecker aussehende Rolls und Sandwiches gibt. Oder die Obststände (für die WW unter uns). Die sichern offensichtlich das reine Überleben.
Es haben auch fast alle immer, IMMER!, einen Plastik- oder Pappbecher in der Hand, was besonders oft vollkommen hinderlich ist, zum Beispiel beim Tippen auf dem Smartphone oder Kleider anprobieren. DAS ist die wahre mobile amerikanische Gesellschaft (die mit den Fords und Buicks stehen in der Stadt ja eh nur im Stau).
Um den täglichen Fett- und Zuckerbedarf eines Durchnittsamerikaners zu befriedigen, gehört auf jeden Fall das schnelle (pappige) Mittagessen - bei schönem Wetter am liebsten draußen.

Und man kann es so oder so haben: lebhaft und cool, ruhig und grün oder beides haben - man braucht sich nur umzudrehen.



Das ist übrigens am Ground Zero
mit dem neuen One World Center im Hintergrund




































 
Kötbullar und Malm

In NY wird selbst der Besuch eines großen schwedischen Möbelhauses zur Großen Fahrt: Mit dem Wassertaxi für 5 Dollar nach Brooklyn (wenn man für 10 Dollar einkauft, kostet das Wassertaxi nichts...!). Traumhafte, nie gesehene Leere; ist wohl nicht so bekannt und beliebt wie in D.
Dabei kann man mit Blick auf Lady Liberty Kötbullar (die heißen hier "Swedish Meatballs") essen und auf Malm mit Blick auf die Brooklyn Piers probeliegen. Es gibt sogar ein Aussengelände mit Harbourview, den man von Sonnenliegen (aus Metall) und an Bistrotischchen genießen kann.











Richtigstellung

Ich hatte in meinem Blog "Riverside Park 2 und Überbrückungen" auch ein Foto eines Schildes eingestellt, auf dem gebeten wird, "hinter dem Pferd" die Straße wieder zu reinigen. Und habe es für ein offizielles Schild gehalten.
Jetzt habe ich zufällig einen Artikel über den Macher dieses und ähnlicher Schilder gelesen. Jason Shelowitz, ein Grafiker, möchte mit seinen Schildern die New Yorker erziehen. Über 70 Schilder seiner in Eigenregie angefertigten Schilder hängen bereits gesetzeswidrig überall in der Stadt, "gezeichnet" von der "Metropolitan Etiquette Authority" (statt der offiziellen "Metropolitan Transportation Authority").
Das Reiterschild richtet sich an die New Yorker Polizisten, Raucher bittet er "Don't Flick Your Butts On The Ground" und sehr witzig finde ich "Pull Up Your Pants. No One Wants To See Your Underwear" und "Pay Attention While Walking. Your Facebook Status Update Can Wait."

Noch ein paar nette Fotos?

Hunde nebst Haltern unter sich

(Nicht Konfuzius, sondern) Lin Ze Xu (1785-1850), ein Pionier im Krieg gegen Drogen!Ach der! (der oben, nicht der rechts)

Coney Island - man muss ja nicht laufen, wenn man nicht will ...

Der Traum vom eigenen Garten

Fahrradsicherungen
Das älteste Haus an der Bowery

1 Kommentar:

  1. "Pay Attention While Walking. Your Facebook Status Update Can Wait." Das Schild kaufe ich! Nach meinem letzten (schmerzhaften) Zusammenstoss mit einem pubertierenden I-Pod-Besitzer, der natürlich gerade surft und nicht geradeaus schaut, dringend notwendig... Hatte der nicht auch noch nen Pappbecher in der anderen Hannd...? Ach und vielen Dank für die wieder mal tollen Fotos, das Synagogenfenster ist in der Tat der Hammer. Ich sitze gerade gemütlich mit Tee auf dem Sofa und schwelge in deinen Berichten und kann dir sagen: Ja, der Neidfaktor ist ziemlich hoch...Oh Wehmut, der Central Park - grüss die Eichhörnchen von mir. PS: das mit den Fotos führt nicht zu langen Ladezeiten, alles o.k. Lieben Gruß aus D. Jenny

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