Sonntag, 27. November 2011

Confuzius, Himmelsfarben, Lichterbrücken und "Youth and Beauty"




Heute ist es wieder passiert, eigentlich passiert es andauernd: Ich gehe den gleiche Weg zum x-ten Mal, nur einfach mal auf der anderen Straßenseite und schon entdecke ich etwas neues. Heute habe ich die Statue von Confuzius entdeckt (für Insider CDS - in memory of WILMA). Er steht bestimmt schon länger da. Ich habe nur immer woanders hingeguckt.
Das macht New York noch interessanter, es sieht immer anders aus, auch wenn man glaubt, man kennt die Straße schon.





Das wirklich schöne und ungewöhnlich warme Novemberwetter (16°) hat mich gestern nach dem Einkaufsstress des Black Friday zu einem Spaziergang im Battery Park verleitet. Ich mag diesen Park besonders gern: Er ist recht nah, liegt am Wasser, das zum Atlantik führt (man vergisst schon mal, das NYC eine Hafenstadt ist), und er bietet denWeitblick, den ich manchmal nach den engen Straßen brauche. Das Auge ausruhen ...



Und da hat uns die Sonne einen besonders schönen Untergang bescherrt.
(Backt da das Christkind Plätzchen?)







Auf meinem Rückweg bin ich an der Fulton Road über den kleinen Weihnachtsmarkt geschlendert und habe dem "Tree Lighting Spectacular" zugesehen, bei dem der Weihnachtsbaum feierlich "eingeschaltet" wird, entsprechend musikalisch begleitet von den Herren des "Big Apple Chorus".

Auf dem Weihnachtsmarkt kann man übrigens auch Nutella-Crepes essen und deutschen (alkoholfreien) Glühwein trinken, Christstollen mit Butter und "German Bratwurst mit Sauerkraut" essen.


Am Pier 11 liegt es sich auch im November gut auf den Liegestühlen, um das nächtliche Panorama von Brooklyn zu bewundern ....

... und alle drei Brücken wie mit Weihnachtsbeleuchtung.






Heute war ich endlich im Brooklyn Museum, was ich schon länger geplant habe. Eigentlich ab dem Moment, in dem ich in der subway das Plakat zur Ausstellung "Youth and Beauty: Art of the American Twenties" gesehen habe.
Das hervorragend ausgewählte Gemälde "Paul Cadmus" von Luigi Lucioni hat mich sofort angesprochen.




Das Museum aber auch.Man hat den Haupteingang mit einer großen Glasrotunde umgeben, sehr hell und licht, die den klassizistischen Bau weniger streng aussehen läßt. Neben den Wechselausstellungen gibt es auch eine umfangreiche ägyptische Sammlung.
Ich frage mich, ob es überhaupt noch Kunstschätze in Ägypten gibt, nachdem was alles im Metropolitan Museum und jetzt hier ausgestellt ist (in Berlin und Kairo war ich noch nicht).
Ein paar Fotos:

Viel Platz und eine angenehme Anzahl an Besuchern



... auf dem Parkplatz ...

1 Kommentar:

  1. Gut, dass du die chinesischen Päckchen überlebt hast - wirklich seeehr mutig! Außerdem muss ich mal deinen musikalischen Geschmack loben und habe mit einer guten Portion Neid deinen Bericht über das Konzert mit Chick Corea/Bobby McFerrin gelesen, ich dachte schon, außer mit kennt die Jungs keiner mehr - muss wohl am Alter liegen;)

    PS: Ach ja, der Chor - hier haben wir seinerzeit den teuersten Salat aller Zeiten gegessen: In dem Restaurant mit Fenster Richtung Baum und Chor für umgerechnet 18 Euro für ein paar (wenige) Raukeblätter mit Minimozarellastreifen - aber das war es trotzdem wert - Vielen Dank für das Foto und dem damit verbundenen schönen Vorweihnachts-Erinnerungen an NYC. Bis dahin, liebe Grüße Jenny

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